Wisssensdatenbank

Unsere Wissensdatenbank soll Ihnen helfen, genau die Informationen zu finden, die Sie im Zusammenhang mit dem jeweiligen Produkt benötigen. In unserer Wissensdatenbank sammeln wir alle firmenbezogenen Informationen bzw. Erfahrungen und verknüpfen diese mit Prozessen in unserem Unternehmen. Dieses produktbezogene Wissen teilen wir mit unseren Kunden, Partnern und Lieferanten. Machen Sie sich schlau!

 
Wichtige Information zur Verwendung von Warnaufstellern

 
  Oft bekommen wir die Frage: "Muss ich einen Warnaufsteller benutzen?" - Die Antwort ist einfach - JA! Warnaufsteller sind Pflicht bei Reinigungsarbeiten aber nicht nur dann.
 
Warnaufsteller müssen bei Reinigungsarbeiten aufgestellt werden um vor Gefahren zu warnen. So verhindern Sie Verletzung von Passanten die auf nassen Böden während erfoderlicher Reinigungsarbeiten ausrutschen können. So sollten Warnaufsteller bzw. Klappaufsteller bei jedem Reinigungswagen vorhanden sein.
 
Warnaufsteller warnen nicht nur vor Rutschgefahren, durchaus gibt es Warnaufsteller, die vor anderen Gefahren warnen wie z.B. Stolperfallen, herabfallenden Gegenständen, oder zum Sperren von Wegen bei Bauarbeiten. So können Warnaufsteller an vielen Orten dauerhaft oder auch temporär aufgestellt werden, wie z.B. in Schwimmbädern, Duschbereichen, Eingangsbereichen, bei schlechtem Wetter, Laderampen, Flächen mit Steigungen und natürlich bei Reinigungsarbeiten, bei ausgelaufenen Flüssigkeiten insbesondere in Bereichen mit Publikumsverkehr aber auch in Bereichen bei Reparatur- und Wartungsarbeiten, Restaurants, Baustellen, oder auch einfach bei Malerarbeiten wie z.B. der Warnhinweis "Frisch gestrichen".
 
Auch sehr unterschätzt sind Eingangsbereiche bei schlechtem Wetter. An Regentagen oder bei Schnee im Winter sind Warnaufsteller sinnvoll in Eingangsbereichen, um vor Rutschgefahren zu warnen. Besonders auf glatten Bodenbelägen, auf Stein oder Fliesen nimmt die Rutschgefahr erheblich zu.

 
Unterschiedliche Materialien für Einweghandschuhe

 
  Einweghandschuhe, auch bekannt als Einmalhandschuhe, Untersuchungshandschuhe oder Latexhandschuhe können aus verschiedenen Materialien bestehen. Aus gutem Grund gibt es Einweghandschuhe aus verschiedenen Materialien, denn jedes Material hat durchaus seine Vorzüge und Berechtigungen.

Latex
Latex ist ein hochelastisches Naturprodukt, chemisch ein Polyisopren. Auf dieses Polyisopren reagiert niemand allergisch, sondern auf Nebenbestandteile, speziell einige Proteine.Die daraus gefertigten Handschuhe sind dicht gegen Keime und Flüssigkeiten, begrenzt auch gegen Chemikalien. Für den Einsatz in der Medizin sind sie bestens geeignet, in neuerer Zeit enthalten sie kaum noch allergieauslösende Inhaltsstoffe.

Vinyl
Billiger Ersatz - Die daraus hergestellten Handschuhe eignen sich bei ähnlichen Eigenschaften, aber geringerer Tastempfindlichkeit und unzuverlässigerer Dichtigkeit für Reinigungstätigkeiten und - begrenzt - auch für den medizinischen Einsatz. Sie sind aber in Herstellung und Entsorgung sehr schadstoffbehaftet. Vinyl ist Polyvinylchlorid (PVC). Das wird, um es geschmeidig zu machen mit diversen Weichmachern versetzt, auf die einige auch allergisch reagieren. Ohne Weichmacher ist PVC hart und spröde.

Nitril
Nitril ist ein Copolymer aus verschiedenen Komponenten. Die namengebende Komponente ist Acrylnitril, das auch in Duroplasten (ABS) enthalten ist, aus denen z.B. Legosteine gefertigt sind. Kautschukhandschuhe ersetzen Latexhandschuhe in Labor und Medizin, wenn Latexallergie oder Überempfindlichkeiten gegen Inhaltsstoffe des Naturlatex bestehen oder wenn eine höhere Schutzwirkung gegenüber Chemikalien gefordert ist. Nitrilgummi hat ein sehr geringes allergisches Potential. Es ist sehr flexibel und relativ beständig gegen Zerreißen. Des Weiteren lässt Nitril viele Substanzen nicht passieren, die von Latex nicht zurückgehalten werden.

 
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  Was sind die Mindestanforderungen im Betrieb für Erste-Hilfe-Material? Zuerst sind die Richtlinien für Erste-Hilfe-Einrichtungen in der ASR A4.3 konkretisiert, die in der Arbeitsstättenverordnung beschrieben wurden. Grundsätzlich werden hier Mindestanforderungen beschrieben, jedoch müssen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden, die dem Gefahrenpotential im Unternehmen entsprechen. Das Gefahrenpotential muss im Unternehmen mittels einer Gefährdungsbeurteilung festgestellt und dokumentiert werden.

Folgend werden die Mindestanforderungen für Erste-Hilfe-Material im Betrieb beschrieben.


 
Art des Betriebes Beschäftigten DIN-Material
Verwaltung- und
Handelsbetriebe
ab 1 bis 50
ab 51 bis 300
je 300 weitere
DIN 13157
DIN 13169
DIN 13169 (zusätzlich)
Herstellungs- und
Verarbeitungsbetriebe
ab 1 bis 20
ab 21 bis 100
je 100 weitere
DIN 13157
DIN 13169
DIN 13169 (zusätzlich)
Baustellen ab 1 bis 10
ab 11 bis 50
je 50 weitere
DIN 13157
DIN 13169
DIN 13169 (zusätzlich)














Hinweis für Baustellen: Ein Kfz-Verbandskasten DIN 13164 ersetzt nicht die Anforderungen für den mitzuführenden Verbandskasten gemäß DIN 13157.

Verbandbücher - Gemäß DGUV Vorschrift 1 § 24 IV Abs. 6 ist jede Hilfeleistung zu dokumentieren und 5 Jahre aufzubewahren. Oftmals im Betrieb werden diese Anforderungen nicht erfüllt. Dafür sollte jeden Verbandskasten bzw. Verbandsschrank ein Verbandbuch beigelegt werden und eine Erste-Hilfe-Maßnahme sofort im Verbandbuch dokumentiert werden.